MIO richtet ihr Unternehmen an Gemeinwohl-Ökonomie aus – wirtschaftliches Umdenken als win-win-Situation für alle

Die Chemical Check aus Steinheim (Inhaberin Karen Schnurbusch) hat sich in den letzten Jahren stark mit dem Thema Gemeinwohl-Ökonomie auseinandergesetzt und ist nun Teil der „Gemeinwohlregion Höxter“.

Karen Schnurbusch: „Wir sind im Rahmen des regionalen Projektes „Gemeinwohlregion Kreis Höxter“ als eine der ersten 5 Firmen im Kreis Höxter als Gemeinwohl-Unternehmen zertifiziert. Hierbei sind alle unsere Mitarbeitenden eingebunden und können aktiv mitarbeiten.“

Die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) beschreibt ein alternatives Wirtschaftsmodell, dass eine Orientierung der Wirtschaft am Gemeinwohl, Kooperation und Gemeinwesen in den Vordergrund stellt.

Wichtigste Werte sind Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung.  Das 2010 von Christian Felber in Wien als „Verein zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie“ für ein Wirtschaften, das auf Kooperation statt Konkurrenz setzt, gegründete Projekt, war der Startschuss für das alternative Wirtschaftsmodell und einen definierten Bilanzierungsprozess für Unternehmen.  Kurz gesagt, soll durch die GWÖ nachhaltiges und ethisches Handeln gelebt und sichtbar gemacht werden. Unter diesen Aspekten werden Bilanzen erstellt und die Kriterien über die Jahre schrittweise optimiert.

Karen Schnurbusch: „Da dies alles Werte sind, die uns wichtig sind und bei uns seit Jahren gelebt und umgesetzt werden, hat das Projekt bei uns „offene Türen“ eingerannt.  Es handelt sich um einen kontinuierlichen Prozess, wir planen gerade die nächsten Schritte zur Umsetzung unserer weiteren Ziele.

Langfristiges Ziel sollte sein, dass für Unternehmen, die sich am Gemeinwohl orientieren und dafür stark machen, externe Anreize geschaffen werden, so dass Investitionen in die richtige Richtung auch anerkannt, mindestens aber gleichwertig zu herkömmlichen Wirtschaftsmodellen unterstützt werden.

Diesen Wunsch beschreibt sehr gut das Statement unseres Steinheimer Initiators Albrecht Binder “ Die Gemeinwohl-Ökonomie möchte keine Revolution, sie möchte eine Evolution“.

Über den folgenden Link gelangt man zum Bericht darüber in der Sendung Aspekte Link

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